Joker gesucht - Eltern für BELL und Praktika

Um unseren Kindern beste Lernbedingungen – auch für Praktika und die BELL – sicherzustellen, suchen wir langfristig nach BELL-Betreuern und Praktikumsplätzen für Schüler der 9. Klassen.

Bitte wenden Sie sich an den Förderverein, z.B. per Mail über >>> bell@probip.de oder über dieses >>> Formular, wenn Sie selbst als Außenbetreuer für eine BeLL zur Verfügung stehen könnten, uns entsprechende Kontakte vermitteln können, oder einen Praktikumsplatz anbieten können.

So entsteht und wächst unser Angebot in Form einer Adresskartei, aus der sich die Schüler in den nächsten Schuljahren ihren Praktikumsplatz oder ihren BELL-Betreuer nach ihren Interessen und Fähigkeiten aussuchen können.

Auch Ihr Kind wird diesen Joker hoffentlich nutzen können.


Stichwort BeLL in der Abiturstufe

Alle Schüler der 11. und 12. Klasse erbringen am BIP Gymnasium eine „Besondere LernLeistung“ (BeLL). Die BeLL ist für Gymnasiasten im Freistaat Sachsen ein fakultativer Bestandteil des Lehrplans, für alle Schüler am BIP Gymnasium aber - so steht es im Konzept der Einrichtung - obligatorisch.

Eine BeLL ähnelt in Aufbau und Ablauf einer „kleinen Diplomarbeit“. Sie soll vor allem die Studierfähigkeit des Abiturienten erhöhen und geht in die Abiturnote ein. Der Schüler sucht sich sein Thema selbst. Die Arbeit an der BeLL dauert ca. 1,5 Jahre.

Die BeLL wird von zwei Betreuern unterstützt: Lehrer und Aussenbetreuer 

- der Lehrer vermittelt z. B. Methoden der wissenschaftlichen Arbeit, unterrichtet Arbeit mit Quellen und Zitationen, bespricht den Aufbau der Arbeit

- der Außenbetreuer unterstützt durch die fachliche Betreuung, d.h. er 

  • hat einen wissenschaftlicher Zugang zum BeLL-Thema
  • weiss, was aktuell dazu diskutiert wird
  • hilft, ein „(Nischen)Thema“ für den Schüler zu finden
  • gibt Tipps für die Literaturrecherche
  • schützt Schüler vor thematischen „Irrwegen“
  • prüft auf fachliche Vollständigkeit
  • ist Ansprechpartner bei fachspezifischen Fragen

Welche Eltern können helfen?

Eltern, die selbst BeLL-Betreuer werden möchten und dabei

  • in beliebigen Berufen arbeiten und
  • auf ihrem (bzw. einem bestimmten) Gebiet mit der aktuellen Forschungssituation vertraut sind,
  • z. B. Ingenieure, Ärzte, Psychologen, Juristen, Betriebswirtschaftler, Soziologen…
  • z. B. an/in Lehrstühlen, kleinen und großen Forschungseinrichtungen, Archiven, Museen, Forschungsabteilungen in Firmen arbeiten.


Eltern, die solche Kontakte vermitteln können
oder Tipps geben können zu in Frage kommenden Firmen/Einrichtungen

 

       Ausführliche "Handreichung für BeLL-Betreuer und Schüler" >>>
       Beispiele bisheriger BeLL-Themen und Betreuer>>>

Stichwort Praktikum in der 9. Klasse

Alle Schüler der 9. Klasse absolvieren im zweiten Schulhalbjahr gemäß dem sächsischen Lehrplan ein zweiwöchiges Praktikum. Hierfür kommen nahezu alle Unternehmen und Einrichtungen (z.B. Handwerksbetriebe, Handel, Gesundheitswesen, Dienstleistungsunternehmen) und wissenschaftliche oder Verwaltungs-Einrichtungen in Frage. Jeder Schüler fertigt eine Dokumentation seines Praktikums ("Praktikumsmappe") an.

Für Berufswunsch und Berufsorientierung kann dieses Praktikum bereits sehr wichtig sein; wir möchten unsere Kinder deshalb dabei unterstützen, ihren "Wunsch"-Praktikumsplatz zu finden.

       Ausführliches Informationsblatt "Praktikum in der 9. Klasse"  >>>
       Beispiele zu bisherigen Praktikumsplätzen von BIP-Gymnasiasten >>>
       Anforderungen an die "Praktikumsmappe" >>>

Sie haben weitere Fragen oder Anregungen? Senden Sie uns eine Mail an bell@probip.de.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Welche Verpflichtungen gehe ich ein, wenn ich mich in der Kartei erfassen lasse?

Wenn Sie sich in unsere Kartei eintragen, gehen Sie keinerlei Verpflichtungen ein. Möchte ein Schüler in dem Fachbereich, für den Sie Experte sind, eine BeLL schreiben, nimmt er mit Ihnen per Mail Kontakt auf. Diese Kontaktaufnahme ist erst einmal als prinzipielle Anfrage zu verstehen.

Wenn sich ein Schüler bei Ihnen bewirbt, kann es natürlich aktuelle Hinderungsgründe geben, so dass Sie die Betreuung ablehnen müssen. 

Was haben Praktikum in Klasse 9 und BeLL in Klasse 11/12 miteinander zu tun?

Praktikum und BeLL sind eigenständige Bestandteile des gymnasialen Lehrplans, die keine zwingende Verbindung untereinander haben. Mit dem Projekt "Eltern für BeLL und Praktika" verbindet sich die Idee, dass es Eltern gibt, die sich ausschließlich als Betreuer für eine BeLL, ausschließlich als Anbieter eines Praktikumplatzes oder aber eben für beides registrieren lassen und so unsere Kinder unterstützen. Im Idealfall kann sicher aus einem erfolgreichen Praktikum eines Neuntklässlers eine BeLL entstehen, die wieder durch denselben Betreuer begleitet wird - das ist noch Zukunftsmusik!

 

Was wird von einem BeLL-Betreuer erwartet?

Für die Gymnasiasten ist es die erste wissenschaftliche Arbeit überhaupt. Oft wählen die Jugendlichen sehr spezielle Themen, die eines Betreuers bedürfen, der sich mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen auf diesem Fachgebiet auskennt.

Der Betreuer sollte den Schüler dabei unterstützen, innerhalb des Forschungsgebiets ein in Hinblick auf den Umfang der Arbeit und den Wissensstand eines Abiturienten geeignetes,  aktuelles Forschungsthema zu finden und dieses Thema einzugrenzen. Der Betreuer wird den Schüler auf geeignete Quellen hinweisen. Während der Arbeit an der BeLL ist es erfahrungsgemäß erforderlich, vor möglichen „Irrwegen“ zu warnen, Anregungen zur Änderung der Struktur der Arbeit zu geben oder auf noch unbearbeitete Aspekte hinzuweisen.

Dagegen ist es nicht Aufgabe des Betreuers, dem Schüler das wissenschaftliche Vorgehen an sich (Literaturrecherche, Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit usw.) zu vermitteln - das passiert in der Schule!

 

Welchen Zeitaufwand hat der Betreuer einer BeLL?

Der Zeitaufwand des Betreuers ist nicht vorgeschrieben und richtet sich selbstverständlich in erster Linie nach dessen zeitlichen Ressourcen, daneben nach dem Betreuungsbedarf des Schülers, dem Thema usw. Auch insofern ist eine BeLL eine "kleine Diplomarbeit" und ein Lernprozess: der Schüler wird mit seinem externen Betreuer Kommunikationswege und -zeiten vereinbaren müssen.

Schüler, die direkt in einem Forschungsprojekt eines Institutes in Leipzig arbeiten, gehen oft einmal wöchentlich zum Außenbetreuer. Andere Schüler treffen sich mit dem Außenbetreuer ca. einmal monatlich oder wechseln einmal monatlich Mails. Andere haben ausschließlich per Mail Kontakt.

Kann ein Schüler im Verlaufe der Bell auch mit verschiedene Mentoren für das Projekt arbeiten bzw. verschiedene Betreuer haben?

Ja, das ist selbstverständlich möglich, beispielsweise wenn ein Betreuer die nötige Zeit nich mehr aufbringen kann oder sich das Thema einer speziellen Fragestellung zuwendet, für die ein anderer Betreuer sinnvoll ist.

Wie ist der Schüler versichert?
Der Schüler ist über die Schule versichert, da er in ihrem Auftrag unterwegs ist. Nähere Informationen erteilt die Schulleitung.


Wie werden die gesammelten Betreuer- und Kontaktinformationen den Schüler zugänglich gemacht?
Die Betreuerliste liegt in Form eines Kataloges (in Papierform) bei der BeLL-Koordinatorin des Gymnasiums vor. Sie wird nicht elektronisch veröffentlicht. Der Schüler ist gehalten, sich selbstständig um Einsichtnahme in den Katalog zu bemühen und für ihn relevante Informationen zu entnehmen.

Welche Informationen werden im Katalog veröffentlicht?

Der Katalog enthält unter jedem Eintrag:

  • den Namen der Kontaktperson
  • die Mailadresse der Kontaktperson
  • den Namen der Firma / des Arbeitgebers
  • die Branche der Firma / des Arbeitergebers
  • die Angabe, ob die Firma für ein Praktikum zur Verfügung steht
  • die Angabe, ob die Kontaktperson selbst eine BeLL betreuen kann oder diese vermitteln kann.

 

Was geschieht mit den übrigen Angaben aus dem BeLL-Fragebogen, z.B. dem Namen des Kindes und der Klasse der Kontaktperson?

Diese Angaben werden von der BeLL-Koordinatorin nur herausgegeben, wenn sie für die Kontaktaufnahme unbedingt erforderlich sind, z.B. die Mailadresse nicht mehr aktuell ist.

Wie geschieht die erste Kontaktaufnahme mit einem potentiellen Betreuer?

Der Schüler wendet sich an die Kontaktperson/den Betreuer - in der Regel per Mail - und bewirbt sich um die BeLL-Betreuung bzw. den Praktikumsplatz. Dies sollte analog einem üblichen Bewerbungsschreiben geschehen. Der Betreuer entscheidet in der Folge, ob er die BeLL-Betreuung bzw. die  Praktikumsbetreuung übernehmen kann und möchte.

Wie wird der Katalog aktualisiert?

Die registrierten Betreuer / Kontaktpersonen erhalten einmal im Jahr eine Mail mit der Bitte, ihren Katalogeintrag auf Aktualität zu überprüfen.

Noch Fragen?

Bitte senden Sie eine Mail an bell@probip.de. Wir werden Ihre Frage dann hier veröffentlichen.

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